Kind zum Puzzeln begeistern – So geht es
Kind zum Puzzeln begeistern – So geht es
Es gibt wohl kaum einen Menschen, der in seinem Leben noch nie gepuzzelt hat. Manche von uns wurden in ihrer Kindheit damit konfrontiert und haben es im Erwachsenen-Alter verloren. Wer es veibehalten hat, hat das Puzzeln vielleicht schon damals gemocht, so wie ich.
Selbst heute haben manche Kinder an Puzzles kein Interesse. Da stellen sich einige Erwachsene die Frage: Wie kann ich ein Kind zum Puzzeln motivieren?
Die Vorteile des Puzzelns in Kurzform
Wenn man bedenkt, welche Vorteile Puzzeln bringt, dann ist die Frage berechtigt. Ein puzzelndes Kind übt dabei immerhin die Feinmotorik und die Hand-Augen-Koordination. Es muss sich zudem fokussieren, was die Konzentration verbessert. Des Weiteren wird es an Formen und Farben gewöhnt.

Abbildung: Kinderfreundliche Motive regen zum Puzzeln an/Quelle: https://pixabay.com/de/photos/puzzle-kind-kinder-fahrzeug-86811/
Sofern das Kind allein puzzelt, lernt es, eine Aufgabe, allein zu lösen. Teamwork und Kooperation werden hingegen beim Puzzeln mit anderen Kindern, Eltern oder anderen Erwachsenen geübt. Wer mehr über die Vorteile des Puzzelns erfahren möchte, dem empfehle ich meinen Artikel „Warum Puzzeln gesund?“.
Tipps, um die Puzzle-Freude zu wecken
Selber habe ich schon als Kind gerne gepuzzelt. Meine Eltern mussten sich dementsprechend nichts ausdenken, um mich für solche Spiele zu begeistern. Dass es auch anders sein kann, weiß ich aber.
Bevor ich einige Tipps gebe, welche die Puzzle-Freude beim Kind eventuell erhöhen können, möchte ich noch sagen, dass man das Kind nicht zum Puzzeln zwingen sollte. Es ist zwar wichtig, nicht vorschnell aufzugeben, weil das Puzzle keine oder nur kaum Beachtung bekommt, aber mit Druck und Zwang wird die Freude nicht geweckt.
Besser ist es, sich mit dem Kind hinzusetzen und die ersten Puzzle-Erfolge gemeinsam zu erreichen. In der Regel können Kinder mit 12 bis 18 Monaten einfache Puzzles mit Griffknöpfen* lösen. Erwachsene sollten allerdings nicht erwarten, dass ein Kind bei den ersten Puzzle-Erfahrungen die Teilchen nimmt und sie sofort passend einsetzt.
Vermutlich wird der Nachwuchs die Teile erst einmal mit den Händen untersuchen. Kinder neigen zudem dazu, Untersuchungen auch mit dem Mund anzustellen. Es ist wichtig, dass die Teile darum aus unbedenklichem Material und Farben bestehen und in der Größe nicht verschluckt werden können.

Abbildung: Gemeinsames Puzzeln bedeutet Teamwork/Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-kreativitat-spass-junge-8763080/
Des Weiteren werden die ersten Einsätze der Teile ein unkontrolliertes Versuchen mit Zufallstreffern sein. Vorschnell sollten Eltern hier nicht einschreiten, sondern das Kind üben lassen. Wenn nötig, können sie ein paar Ratschläge geben. Mit der Zeit werden die Bewegungen gezielter werden. Ein passendes Teil darf mit einem Lob belohnt werden. Das regt zum Weiterpuzzeln an.
Doch nicht nur die Geduld der Erwachsenen und das Lob sind entscheidend. Wichtig ist auch, dass das Kind durch Puzzeln weder überfordert noch unterfordert wird. Vor allem für kleine Kinder sind wenige und dafür große Teile besser geeignet als zu viele Teile. Mit zunehmenden Puzzle-Fähigkeiten können wenige Teile aber langweilig werden. Dann sollte ein neues Puzzle, ein Größeres her. In „Kinder und Puzzles: Welches Puzzle für welches Alter?“ erfahrt Ihr mehr über die altersgerechte Teilchenmenge.
Was noch die Puzzle-Laune fördert?
Ratsam ist es zudem, ein Motiv zu wählen, welches dem Kind gefällt, und einen Platz einzurichten, an dem das Puzzle nicht stört. So kann das Spiel auch einmal liegenbleiben, wenn eine Pause gemacht wird.
Ein Vorbild sein
Ein Punkt, den ich zum Schluss noch erwähnen möchte und der vermutlich oft vergessen wird, ist die eigene Vorbildlichkeit. Es ist ein wichtiger Punkt, der ausschlaggebend sein kann, aber nicht sein muss.Oft nehmen sich Kinder ihre Eltern oder andere Erwachsene zum Vorbild. Treiben diese viel Sport, erhöht sich die Chance, dass das Kind ebenso sportlich wird. Wird viel gelesen, greift das Kind später vermutlich auch zum Buch. Selber kann ich mir vorstellen, dass es beim Puzzeln ähnlich sein kann.
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Neben meinem eigenen Wissen habe ich zur Texterstellung folgende Inhaltsquellen genutzt:
https://flexaworld.com/de-de/blogs/news/how-puzzles-help-your-child-develop
Quelle Beitragsbild: https://pixabay.com/de/illustrations/menschen-emotionen-gef%c3%bchle-7375650/